Geschichte

 
Angefangen hat sie im Keller ihres Hauses in Haan. 

„Ich habe Kleidung von Freunden und Bekannten gesammelt und dann begonnen, die Stücke zu verkaufen. 

Das lief gut an“, erinnert sie sich. 
So gut, dass sie ein kleines Ladenlokal in Wuppertal-Vohwinkel mietete. 

„Zu einem horrenden Preis“, sagt sie: „Ich habe damals 1300 D-Mark für 28 Quadratmeter bezahlt. “Weil bei Starkregen ihr erstes Geschäft regelmäßig voll Wasser lief, nutzte sie die Chance, sich zu vergrößern. 

Sie zog in ein 80 Quadratmeter großes Ladenlokal um. „Irgendwann war ich die Fahrerei leid – und das Geschäft lief auch nicht mehr so gut“, sagt sie zu ihrem Umzug nach Haan. 

An ihrem Geschäftsmodell hat sich aber nach wie vor nichts geändert: „Ich nehme nur Designer-Marken. 
Das hat sich inzwischen herumgesprochen. Bei mir gibt es nur gute Sachen.“ 

Die Kleidungsstücke, die ihr angeboten werden, nimmt sie in Kommission. 
Drei Monate stellt sie sie aus. 
Finden sie keine neuen Besitzer, gehen sie zurück. Dieses Prinzip pflegt sie seit 28 Jahren.

 

Gut 20 Jahre ist es her, dass sie ihre ersten Modenschauen, damals noch in Wuppertal, organisiert hat. 
„Das war bestimmt die erste Schau mit Second-Hand- Mode in Deutschland“, erinnert sie sich. 

Sommermode habe sie damals gezeigt. „Ich will es noch einmal machen. Ich bin ja auch nicht mehr so jung“, sagt sie. 

Ihr Alter will sie aber nicht verraten. „Man ist so alt, wie man sich fühlt“, sagt sie und ist vom Ruhestand noch weit entfernt. 

Ilona Heuschen liest regelmäßig die „Vogue“ und hält sich in Sachen Mode natürlich auf dem Laufenden. „Das hier ist ein wunderschöner Mantel von Jil Sander“, sagt sie und zeigt ein weinrotes Stück mit weiten Ärmeln. „Das kommt wieder in Mode“, versichert sie.

 
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